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Jugendbotschafter 2008 |
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Nadine Batton Nadine Batton wurde am 22. August 1991 in Villach (Österreich) geboren und besucht zurzeit die Klasse 11 des Wirtschaftsgymnasiums in Trier. Sie spricht Englisch und Französisch und ist sehr sportlich: Sie spielt Tennis, Fußball, Golf und betreibt Taekwondo. Wirtschaftliche und kulturelle Zusammenhänge interessieren sie und vor allem die Entwicklung in Asien. Steigende Exporte aber auch die Austragung der vorletzten Fußball Weltmeisterschaft zusammen mit Japan haben für Nadine dazu beigetragen, das Land intensiver wahrzunehmen. Darüber hinaus wird ihr Interesse an Asien und Korea auch durch ihre Begeisterung fürs Taekwondo untermauert. Gerne möchte Nadine vor Ort Näheres über die Teilung des Landes, die hohe Wirtschaftsleistung und die fremde Kultur erfahren.
 Alexander Hiller Alexander Hiller wurde am 7. März 1990 in Hannover geboren und besucht zurzeit die Klasse 12 des Gymnasiums Leopoldinum in Detmold (NRW). Er spricht Englisch, Französisch und Maori. Er spielt Badminton und ist Mitglied der Bezirksdelegier tenkonferenz der Schüler ver tretung. 2006/2007 war er Landessieger Nordrhein-Westfalen des Geschichtswettbewerbs der Körber-Stiftung mit dem Titel: „Miteinander–gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte“. Alexander spielt im Kreisjungendsinfonieorchester Herford die zweite Geige und ist Konzertmeister des Schulorchesters. In der letzten Jahrgangsstufe war er während seines sechs-monatigen Aufenthalts in Neuseeland schnell Teil einer anderen Kultur. Fremde Kulturen und Gebräuche und das Interesse an allem Neuen haben ihn zu der Bewerbung bewogen. Gerne würde er vor Ort das Land und die Mentalität der Menschen kennen lernen und viele Fragen zur Wirtschaft, zur Bildung und Politik erörtern.
Johanna Klesse Johanna Klesse wurde am 11. September 1990 in Bielefeld geboren und besucht zurzeit die Klasse 11 des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Mettmann (NRW). Sie spricht Englisch und Französisch. Ihre Hobbies sind Reiten, Standard-Tanz, Lesen und Freunde treffen. Bereits vor ihrem sechsmonatigen Auslandsaufenthalt in Neuseeland hat sie sich sehr für andere Länder, deren Sprachen und Kultur interessiert. Aber der Aufenthalt ohne Familie in einem fremden Land hat ihre Begeisterung an neuen kulturellen Erfahrungen gesteigert. Verschiedene Wertvorstellungen und Tagesabläufe sowie eine völlig andere Art mit Menschen umzugehen zählen zu den wichtigsten Erfahrungen, die sie dort gemacht hat. Asien ist für Johanna noch eine fremde Welt. Sie ist gespannt auf die neue Kultur, die fremden Gebräuche und anderen Lebensstile. Sie freut sich auf die Klärung vieler Fragen zum Schulsystem, zur Wirtschaft und Politik.
Sandra Rechkemmer Sandra Rechkemmer wurde am 30. Januar 1991 in Stuttgart geboren und besucht das Gymnasium der Merz-Schule in Stuttgart, wo sie im nächsten Jahr mit dem Abitur abschließen wird. Bereits die Grundschulzeit an der Französischen Schule George Cuvier (Stuttgart), an der sie viele internationale Erfahrungen sammelte, prägte ihr Interesse an fremden Ländern und Kulturen, an Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen und Mentalitäten. Daher rührt auch ihre Begeisterung für fremde Sprachen: Sandra spricht Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und Italienisch. Sie ist interessiert an bildender Kunst und Musik – sie selbst spielt Klavier und ihr Berufswunsch ist Ärztin. Gerne möchte sie direkt vor Ort im unmittelbarem Erleben das Land und seine Kultur kennen lernen sowie die Mentalität und Denkweise der Menschen direkt erfahren. Die Ausbildung der Koreaner, der rasante Wirtschaftsaufschwung, die Umweltbelastung in den großen Städten aber auch die Musik und Kunst und natürlich traditionelle asiatische Heilmethoden interessieren sie besonders.
Tam Vu-Thi-Bich Tam Vu-Thi-Bich wurde am 9. Dezember 1989 in Vietnam geboren und lebt seit 1999 in Baden Württemberg, Deutschland. Sie besucht die 10. Klasse der Theodor-Heuss-Realschule Kornwestheim, wo sie diesen Sommer ihren Abschluss machen wird. Sie ist an fremden Kulturkreisen und Sprachen sehr interessiert. Sie spricht vier Sprachen: Vietnamesisch, Deutsch, Englisch und Französisch. Sie war in der Schule sehr engagiert und hat bei den verschiedensten Veranstaltungen mitgewirkt. Aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen, freut sie sich hautnah das Land zu erleben. Ebenso ist sie auf die Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft und der Schule sehr gespannt.
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Reisebericht „Asia Circle Jugendbotschafter 2008“ von Nadine Batton |
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Zum zweiten Mal organisierte Frau Mi-Kyoung Wöhler, Vorsitzende des Asia Circle, eine Jugendreise nach Südkorea. Aufmerksam auf diese Aktion wurde ich durch eine Anzeige im AW-Brief des Bundesverbandes Mittelständischer Wirtschaft (BVMW e.V., Berlin). Ich hatte das Glück, neben Alexander Hiller, Johanna Klesse, Sandra Rechkemmer und Tam Vu Thi Bich nominiert zu werden. Anfang Juli 2008 konnten alle Jugendbotschafter ihre Urkunden in Stuttgart in Empfang nehmen. Die verbleibende Zeit danach bis zum Reiseantritt nutzte ich zum Studieren der uns zugeschickten Unterlagen und für eigene Recherchen über Kultur und Wirtschaft Südkoreas. Am 22. August 2008 früh morgens ging die lang ersehnte Reise los. Von Düsseldorf Airport nach Paris CDG flogen Johanna, Alexander und ich gemeinsam. In Paris stießen Tam und Sandra zu uns und nach einem kleinen Aufenthalt startete auch schon die Maschine nach Incheon/Seoul. Nach einem langen, aber auch angenehmen Flug landeten wir planmäßig. Wir wurden von Frau Mi-Kyoung Wöhler und ihrem Mann, Herrn Jürgen Wöhler (Geschäftsführer der Deutsch-Koreanischen Industrie- und Handelskammer), herzlich in Empfang genommen und es ging gleich mit dem Programm los. Dank der kleinen Einführung über Korea auf der Fahrt zur DMZ gewannen wir einen ersten Einblick in das Leben der Bevölkerung. An der DMZ angelangt, hatten wir auch schon gleich unser erstes Treffen mit dem Schweizer Oberst Albert Ulrich von der Swiss Delegation Neutral Nations Supervisory Commission. Er hieß und herzlich willkommen in Südkorea und schilderte kurz die militärische Situation der beiden koreanischen Staaten.
Beeindruckt hat mich, dass eine Bahnverbindung zwischen Nord- und Südkorea besteht. Jeden Tag fährt ein Güterzug, jedoch meist leer. Für die Südkoreaner steht zur Zeit vielmehr der symbolische Wert im Vordergrund, als der wirtschaftliche Nutzen. Sehr interessant waren auch die anderen Orte der DMZ, an denen wir einiges über die Geschichte und das Verhältnis der beiden Koreastaaten erfuhren. Dora Wiedervereinigungsobservatorium ist ein Aussichtspunkt, der einen weiten Blick nach Nordkorea ermöglicht. Die enormen Sicherheitsvorkehrungen beängstigten mich einerseits, die bewaffneten Soldaten strahlten etwas Bedrohliches aus, andererseits genoss ich aber den tollen Ausblick. Fotografieren war nur an markierten Plätzen gestattet.
Zurück in Seoul besuchten wir den Namsan-Fernsehturm, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die hügelige Landschaft hat, die die Stadt umgibt. Außerdem fallen die riesigen Waldflächen sofort ins Auge. Zum Abendessen trafen wir uns mit unseren Gastfamilien und Projektunterstützern Herrn Jürgen Wöhler und Herrn Dr. Knut Kille in einem typisch koreanischen Restaurant. Serviert wurde Bulgogi mit vielen verschiedenen Beilagen. Es war für mich eine völlig neue Erfahrung, auf niedrigen Tischen auf dem Boden sitzend mit Stäbchen zu essen. Nach dem Essen überreichte Frau Wöhler mir eine Geburtstagstorte, worüber ich mich riesig freute. Liebe Frau Wöhler, an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür! Erschöpft von der Anreise und dem ersten aufregenden Tag in Südkorea fuhren Tam und ich zu unserer Gastfamilie Schatzmann. Dadurch, dass wir am ersten Tag direkt nach dem Flug mit unserem Programm begannen, somit keine Zeit zum schlafen hatten, hatte ich den Jetlag überwunden und somit den neuen Rhythmus sofort gefunden. Am nächsten Morgen hatten wir Gelegenheit, die Preise in einem Super Market mit deutschen Preisen zu vergleichen. Anschließend standen das Leeum und das National Museum auf dem Programm. Die Ausstellungen der einzelnen Museen haben viel über die Kultur und Geschichte Südkoreas wiedergegeben.
In Seoul wurde vor einigen Jahren ein Abwasserkanal zu einem wunderschönen kleinen Fluss umgebaut, an dem die Bürger der Stadt die Natur erleben können. Bei einem Spaziergang entlang des Cheonggyechoen Flusses kann man inmitten der Großstadt entspannen und das Plätschern des Wassers genießen. Bemerkenswert finde ich, dass es in Seoul schon seit mehr als 40 Jahren eine Deutsche Schule gibt. Nach Thüringer Lehrplan werden 115 Schüler unterrichtet, was ein intensiveres Lernen ermöglicht. Wir Jugendbotschafter durften eine Unterrichtsstunde besuchen. Mir fiel auf, dass die Schüler sich viel konzentrierter und interessierter am Unterricht beteiligen als in Deutschland. Ordnung und Engagement ist selbstverständlich. Koreanische Schüler und Studenten sind sehr aufgeschlossen und genießen es, wenn Deutsche in ihr Land kommen. Sie bemühten sich, uns zu verstehen uns sogar auf Deutsch zu antworten. Dies hat mich sehr positiv überrascht. Genauso die Äußerung, dass viele koreanische Studenten in Deutschland studieren möchten. Kulturelle Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Deoksugung Palast oder der Gyeonbokgung Palast haben wir besichtigt. Begeistert war ich von der Farbenpracht der Dächer und der Größe der einzelnen Gebäude. Deutschland und Korea hat hinsichtlich der Teilung des Landes geschichtliche Parallelen. Eine Posterausstellung mit dem Thema „Wir sind ein Volk! Grenzenlos!“ unterstreicht den Bezug der beiden Länder zueinander. Die Wiedervereinigung in Deutschland hat großes Interesse in Korea geweckt. Berlin Partnerstadt von Seoul. Besonders in Seoul ist mir diese enge Verbundenheit zu Deutschland deutlich aufgefallen.
Die Südkoreaner habe ich als äußerst freundlich und hilfsbereit kennengelernt. Sie strahlen Menschlichkeit aus und sind äußerst flexibel und spontan. Frau Mi-Kyoung Wöhler hat uns ein fantastisches Programm zusammengestellt, das uns ermöglichte, viele neue Menschen aus den verschiedensten beruflichen Richtungen und Altersgruppen kennen zu lernen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Organisatoren, Begleitern und Betreuern sowie der Gastfamilie und allen Gesprächs- und Kontaktpersonen bedanken, die sich für uns Jugendbotschafter Zeit genommen haben, um unsere Fragen zu beantworten. Durch die kompetenten und verständlichen Erklärungen sind mir manche Sachverhalte klarer geworden. Die Fülle an Informationen, die wir in den einzelnen Ausstellungen und den Besichtigungsorten gesammelt haben, zusammen mit den persönlichen Erfahrungen und Erzählungen der Personen vor Ort, die wir getroffen haben, gibt mir die Chance, das Land Südkorea besser zu verstehen und vor allem aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich bin daher sehr dankbar, dass ich an dieser Jugendreise teilnehmen durfte und schließe mit besonderem Dank an Frau Wöhler, Vorsitzende des Asia Circle, Gastfamilie Schatzmann und Frau Dr. Knöss, der Koordinatorin in Stuttgart.
Nadine BATTON Wirtschaftsgymnasium Trier Lorscheid, den 03. September 2008 |
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Sandra Rechkemmer: Jugendbotschafter 2008 Reisebericht |
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Asia Circle Jugendbotschafter 2008 Korea
Reisebericht
von Sandra Rechkemmer Merz-Gymnasium Stuttgart, 13. Klasse, 17 Jahre
Asia-Circle, eine von Frau Wöhler ins Leben gerufene non-Profit Organisation, setzt sich umfassend für die Völkerverständigung zwischen Asien und Europa ein.
Im Jahr 2007 bekamen zum ersten Mal zwei Jugendbotschafter die außergewöhnliche Chance auf große Entdeckungsreise nach Südkorea zu gehen. Dieses Jahr hatten fünf weitere Jugendliche die Möglichkeit das Land zu erkunden. Vom 22.08.2008 bis zum 29.08.2008 durften Nadine Batton, Alexander Hiller, Johanna Klesse, Tam Vu-Thi-Bich und ich mit umfassender Unterstützung des Asia-Circles, für die ich mich sehr herzlich bedanken möchte, für eine Woche nach Seoul reisen, um Land und Leute kennenzulernen und auch um über Deutschland zu berichten. Für uns Jugendbotschafter war es eine Reise in eine neue Welt, die es zu entdecken galt. Um jede einzelne Stunde bestmöglich zu nutzen, arbeitete Frau Wöhler ein außergewöhnlich interessantes und vielfältiges Programm aus, das uns überwältigende Einblicke in die Kultur, die Politik, die Wirtschaft, die Kunst und in das Alltagsleben der Koreaner gab.

Im Folgenden stelle ich das Programm als erstes in Stichworten vor. Als zweites berichte ich über unsere wichtigsten Erlebnisse und fasse zum Schluss meine Eindrücke in einem Fazit zusammen.
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Johanna Klesse: "Mitten drin - statt nur dabei" |
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Als ich mich Mitte April mit meinem Lebenslauf, einem Motivationsschreiben und einem Empfehlungsbrief meiner Schule für das von Asia Circle initiierte Projekt "Jugendbotschafter 2008 in Südkorea" bewarb, wusste ich noch nicht, was für eine spannende Woche auf mich zukommen würde. Nur einen Monat später war ich zusammen mit vier weiteren Jugendlichen ausgewählt um "Seoul - the soul of Asia" life zu erleben und kennen zu lernen. Nach der Urkundenverleihung in Stuttgart hieß es für mich also im August für eine Woche lang:
"Mitten drin - statt nur dabei"
als Jugendbotschafterin in Seoul, Südkorea
Johanna Klesse, 17 Jahre Heinrich_Heine Gymnasium, Mettmann Stufe 12
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Alexander Hiller: „Schlafen können sie, wenn sie zu Hause sind“ |
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„Schlafen können sie, wenn sie zu Hause sind“
Als Jugendbotschafter in Südkorea Alexander Hiller, Leopoldinum Gymnasium, Detmold
Zum zweiten Mal ermöglichte der Asia-Circle in diesem Jahr engagierten und interessierten Jugendlichen einen einwöchigen Aufenthalt in Südkorea. Nach einem schriftlichen und mündlichen Auswahlverfahren wurde ich als einer von fünf Jugendlichentals Jugendbotschafter ausgewählt. Besonderer Dank gebührt Frau Mi-Kyoung Wöhler, Vorsitzende des Aisa-Circles, die die gesamte Planung des Aufenthalts, insbesondere der Treffen mit vielen hochkarätigen Persönlichkeiten, übernommen hatte und uns während der Reise unsere ständige Begleiterin war, sowie meiner Gastfamilie, Familie MacDonald, in deren Haus ich gerne noch länger Gast geblieben wäre. Bereits am 7. Juli fand im Stuttgarter Rathaus die Urkundenübergabe durch Herrn Bürgermeister Murawski in Anwesenheit der Presse statt. Hier hatten wir Jugendbotschafter auch schon Zeit, uns bei einer kleinen Stadtführung ein wenig kennen zu lernen. Obwohl es bis zum Abflug noch knapp zwei Monate waren, schien der Reisetermin noch in ferner Zukunft, und selbst am Tag vor dem Abflug schien mir die Vorstellung, dass ich am nächsten Tag in einem völlig fremden Land sein könnte, irreal.
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Asia Circle nominiert Jugendbotschafter 2008 |
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Jugendliche aus ganz Deutschland entdecken Südkorea
- Stuttgarter Bürgermeister Murawski übergibt Urkunden
- Mi-Kyoung Wöhler übernimmt Betreuung der Jugendlichen vor Ort
Stuttgart - Asia Circle hat zum zweiten Mal Jugendliche aus Deutschland für einen einwöchigen Südkorea-Aufenthalt nominiert. Eine Kommission wählte aus den Bewerbern fünf Jugendliche, die als Jugendbotschafter vom 22. bis 29. August 2008 nach Seoul, Südkorea fliegen werden. Dort erwartet die Botschafter eine interessante Woche mit einem umfangreichen Programm und Besuchen kultureller, wirtschaftlicher und politischer Einrichtungen.
Das 2007 von der Gründerin und Präsidentin des Asia Circle, Mi-Kyoung Wöhler, initiierte Projekt zum internationalen Jugendaustausch soll Jugendlichen interkulturelle Themen, Toleranz und Völkerverständigung näher bringen: „Aus einer kleinen Idee wurde bereits im letzten Jahr für zwei Jugendliche aus Baden Württemberg eine große Reise. Ich freue mich, dass der Asia Circle in ganz Deutschland wahrgenommen wird und wir in diesem Jahr fünf Botschafter nach Seoul schicken können“, so Mi-Kyoung Wöhler, die seit 2007 wieder selbst mit ihrer Familie in Südkorea lebt. Sie wird sich persönlich um die Betreuung der jungen Leute vor Ort kümmern und hat bereits ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Ziel des Asia Circles ist es, in den nächsten Jahren Jugendbotschafter auch in andere asiatische Länder zu entsenden.
Das Auswahlkomitee unter Leitung der Schweizer Unternehmerin Dr. Gabriele Knöss setzte sich ausschließlich aus Mitgliedern des Asia Circle zusammen Es hatte die schwierige Aufgabe sich unter allen jungen Bewerbern zu entscheiden. Die Jugendbotschafter 2008 heißen:
Nadine Batton, 17 Jahre, Wirtschaftsgymnasium Trier Alexander Hiller, 18 Jahre, Gymnasium Leopoldinum, Detmold Johanna Klesse, 17 Jahre, Heinrich-Heine Gymnasium, Mettmann Sandra Rechkemmer, 17 Jahre, Merz-Gymnasium, Stuttgart Tam Vu-Thi-Bich, 18 Jahre, Theodor-Heuss-Realschule, Kornwestheim
.Am 7. Juli 2008 überreicht der Stuttgarter Bürgermeister Klaus-Peter Murawski im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Stuttgarter Rathaus den Jugendbotschaftern die Urkunden.
Jürgen Wöhler, Geschäftsführer der Deutsch-Koreanischen Industrie- und Handelskammer Seoul (DKIHK), der sich zurzeit geschäftlich in Stuttgart aufhält, wird anlässlich der Urkundenüberreichung eine kurze Einführung über Land, Leute und Wirtschaft in Südkorea geben. Er freut sich auf eine schöne Zeit in Seoul mit den Jugendbotschaftern: „Wir wünschen uns, dass diese Aktion dazu beiträgt, die Aufmerksamkeit und das Interesse an der elftgrößten Wirtschaftsnation der Welt und einem wichtigen Handelspartner von Deutschland zu erhöhen.“
Der Asia Circle ist eine non-profit Organisation und wurde 2003 von Frau Mi-Kyong Wöhler in Stuttgart gegründet. Er zählt mittlerweile über 130 Mitglieder. Interkultureller Austausch und Völkerverständnis unter der Prämisse „Respekt und Harmonie“ findet in zahlreichen Veranstaltungen zu internationalen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen statt.
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Unterstützung des Jugendboschafterprojekts 2008 |
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Vielen Dank für die Unterstützung:

Das Asia Circle Jugendbotschafter Projekt wird gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.
Thanks to Robert Bosch Foundation, Stuttgart for generous support.

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