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Start Jugendbotschafter 2009
Projekt 4: Jugendbotschafter 2009
Jugendbotschafer 2009: Profile Drucken E-Mail

CATY DAVIS BLÄTTERMANN
17 Jahre, 11. Klasse des Max-Planck-Gymnasiums in Berlin

Caty Davis Blättermann wurde am 11. September 1991 in Pleven (Ungarn) geboren und besucht zurzeit die 11. Klasse des Max-Planck-Gymnasiums in Berlin. Sie spricht Englisch und Bulgarisch und ist eine sehr talentierte Zeichnerin. Zahlreiche ihrer Comic-Zeichnungen wurden bereits in internationalen Zeitschriften veröffentlicht.

Vor einigen Jahren wurde sie über ihr Interesse an koreanischer Jugendmode und Manhwa-Zeichnungen auf Korea aufmerksam und beschäftigt sich seither mit dem Land und seiner Kultur. Sie lernt die Sprache im Eigenstudium, sie liebt es koreanisch zu kochen und essen und reist gerne.

Mit der Möglichkeit das Land, die Leute, Kultur und Geschichte vor Ort zu erleben, geht für Caty ein Traum in Erfüllung. Gleichzeitig freut sie sich darauf, andere an ihrer Begeisterung für das Land teilhaben zu lassen.




FRANCOIS EPPINGER
18 Jahre, King William’s College in Castletown (England)

Francois Eppinger wurde am 20. Juni 1991 in Arras geboren, besuchte bis 2005 das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stuttgart und beendet seine Schulzeit im nächsten Jahr auf dem King-William’s-College in Castletown (England) mit dem International Baccalaureate. Er spricht Englisch, Französisch und ein wenig Chinesisch. Er spielt Tennis und Klavier, liebt Geschichte, die Jagd und Natur.

Die wirtschaftliche Verbindung Deutschlands mit Südkorea sowie sein Interesse an der Geschichte und Politik des Landes und seiner Spaltung interessieren ihn besonders. Im Austausch sein Land zu repräsentieren und dann Erfahrungen und Eindrücke weiterzugeben, ist für ihn eine tolle Botschafteraufgabe.



MAXIMILIAN LEHNER

16 Jahre, Merz-Gymnasium in Stuttgart

Maximilian Lehner wurde am 10. Februar 1993 in Stuttgart geboren und besucht das Merz-Gymnasium in Stuttgart. Er spricht Englisch und Französisch. Als Mitglied der Jungen Union ist er politisch interessiert. Er treibt gerne Sport, spielt Tennis und Fußball.

Aufgeschlossen für fremde Kulturen, gilt sein Interesse insbesondere der Sprache, der Lebenskultur und der Politik. Als deutscher Botschafter möchte er seine Kultur dort freundlich und sympathisch vertreten und gleichzeitig die südasiatische besser verstehen, um sie dann anderen vermitteln zu können.

 

 


XUE LIN
17 Jahre, 12. Klasse der Freiherr-vom-Stein Oberschule in Berlin

Xue Lin, geboren am 2. Februar 1992 in Berlin, besucht die 12. Klasse der Freiherr-vom-Stein Oberschule in Berlin. Sie spricht Englisch, Französisch und Chinesisch. Sie spielt Klavier und leitet die Sonntagskirche für Kinder. Sie betreibt seit fünf Jahren Taekwondo und ist insbesondere durch den Sport auf Korea aufmerksam geworden.

Sie freut sich auf das intensive Kennen lernen der koreanischen Kultur und die Gelegenheit deutsch-koreanische Sichtweisen auszutauschen. Gerne möchte sie ihre deutsche Kultur in Asien vermitteln und ihre Erlebnisse und Erfahrungen später in Deutschland weiter geben. Selbst bikulturell geprägt, hat sie sich eine unvoreingenommene Weltsicht angeeignet, die auf Toleranz, Weitblick und Diplomatie beruht. Gegenseitiger Austausch ist für sie daher ein vordergründiges Motiv  ihrer Jugendbotschafteraufgabe.




TIMON BALSIGER – Erster Schweizer Jugendbotschafter –
18 Jahre, Kantonsschule Luzern

Timon Balsiger wurde am 16. September 1990 in der Schweiz geboren und besucht die letzte Klasse der Kantonsschule Luzern mit dem Abschluss der Matura. Er spricht Englisch und Französisch. Er treibt gerne Sport und liebt die Natur. Die vielen Reisen, die er seit seiner Kindheit mit seiner Familie in die verschiedensten Länder und Regionen unternommen hat, haben
seine offene und soziale Lebenseinstellung sehr geprägt.

Als Botschafter möchte er in Südkorea seine Kultur und sein Land repräsentieren und freut sich auf den Austausch mit den Menschen, die dort leben und arbeiten. Er ist gespannt auf die neue Kultur, die fremden Gebräuche und anderen Lebensstile. Da er später gerne Wirtschaftswissenschaften studieren möchte, gilt sein besonderes Interesse natürlich der aufblühenden Wirtschaft des Landes.

 

 

 
Jugendbotschafterreise 2009 Südkorea (21.8.2009-30.8.2009) von Francois Eppinger Drucken E-Mail

Hier den ganzen Bericht mit Bildern herunterladen.

 

Meine Jugendbotschafterreise beginnt am 20 März 2009. An diesem Tag bekam ich das Ausschreiben und einen Bericht von ihrer Koreareise einer ehemaligen Jugendbotschafterin zu lesen. Diese Reise hat mich sofort interessiert. Wie jeder andere Teilnehmer reichte ich meine Bewerbung inklusive Empfehlungsschreiben und Zeugnis meiner Schule ein. Am 16. Juni bekam ich schließlich einen Anruf der Leiterin des Auswahlkomitees Frau Dr. Gabriele Knöss. Nach einem kurzen Interview gratulierte sie mir zum ersten Jugendbotschafter 2009. Die Freude war riesig und ich war schon sehr gespannt, wie diese Reise verlaufen würde. Am 10. Juli fand die Urkunden Überreichung im Rathaus Stuttgart statt. Frau Müller-Trimbusch, Bürgermeisterin Stuttgarts, überreichte uns diese Urkunden und damit „ging es los“. Wir, die Jugendbotschafter des „Asia Circle“ 2009, würden tatsächlich nach Korea reisen. Nach einer Präsentation der ehemaligen Jugendbotschafter Johanna Klesse und Sandra Rechkemmer, und einem kurzen Vortrag über die aktuelle politische sowie wirtschaftliche Lage in Südkorea von Herrn Wöhler, verabschiedeten wir uns nach einem Umtrunk und wussten nun, dass das nächste Treffen am Flughafen stattfinden würde.

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Urkundenübergabe im Stuttgarter Rathaus. Drucken E-Mail

 

Von links nach rechts: Vorsitzende des Asia-Circle Frau Mi-Kyoung Wöhler, Bürgermeisterin Frau Müller-Trimbusch, Cathy Blätterman, Xüe Lin, Maximilian Lehner und Francois Eppinger im Stuttgarter Rathaus.

 

 
Jugendbotschafter 2009 Seoul / Südkorea (21.08.-30.08.2009) von Maximilian Lehner Drucken E-Mail

Kurze Zusammenfassung



Seit 2007 schickt der Asia Circle jährlich bis zu fünf Jugendliche im Alter von 15 – 18 Jahren für eine Woche nach Seoul / Südkorea. Dort erleben die sogenannten Jugendbotschafter eine unvergessliche Woche, denn neben einer Vielzahl von Treffen mit hochkarätigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft tauchen die Jugendlichen auch ein in die koreanische Kultur. Vom sensationellen Essen bis hin zu den tollsten Sehenswürdigkeiten Seouls erleben sie in der Woche einen so tiefen Eindruck wie manch anderer nicht einmal in zwei Wochen Seoul Intensivurlaub.
Auch in diesem Jahr hieß es wieder für fünf Jugendliche: „Auf nach Korea!“



Caty Blättermann, Xue Lin, Francois Eppinger, Timon Balsiger und ich, Maximilian Lehner, durften für acht Tage in eine andere Welt eintauchen.
Das Ganze begann für uns mit einer aussagekräftigen Bewerbung. Diese umfasste ein Motivationsschreiben, Empfehlungsschreiben der Schule und aktuelle Zeugnisse und Zertifikate.
Als wir dann die Mitteilung bekamen, dass wir nun dabei seien, wurden wir von Frau Wöhler am 10. Juni in das Stuttgarter Rathaus eingeladen. Dort überreichte uns die Bürgermeisterin Frau Müller-Trimbusch feierlich eine Urkunde und wünschte uns viele spannende Eindrücke in Seoul.
Nachdem wir einige Monate mit großer Vorfreude verbracht hatten, hieß es am 21.08.2009 endlich auf nach Südkorea. Nach einem langen Flug kamen wir an unserem Wunschziel Seoul an. Dort wurden wir ganz herzlich von Fr. Wöhler begrüßt und damit wir nicht Probleme mit der siebenstündigen Zeitumstellung bekamen, hatten wir den ganzen Tag bis spät in den Abend Programm. Am ersten Tag war gleich ein riesen Ereignis für uns auf dem Terminplan. Die DMZ (= demilitarized Zone) . Dort konnten wir bis nach Nordkorea blicken.
Auch an den anderen Tagen waren Besichtigungen von UNESCO Weltkulturerben, wie den Palästen von Gyeongbokgung, in unserem Programm. Aber vorwiegend bekamen wir Einblicke in die Politik und Wirtschaft, sowohl von Südkoreanischen als auch von Deutschen Unternehmen und Institutionen. Unternehmen wie die Volkswagen AG oder die Deutsche Bank hatten Termine mit uns vereinbart. Und so konnten wir interessanteste Eindrücke von in Südkorea agierenden Unternehmen sammeln.
Bei Volkswagen erfuhren wir von der Marketingchefin Frau Weimar, was für Werbemethoden in Südkorea angewandt werden müssen, denn im Vergleich zu Europa kennt hier nur jeder fünfte das Weltunternehmen VW. Daher geht es vorwiegend, darum die Marke populärer zu machen.
Auch bei Herrn Dr. Baas, dem Deutschen Botschafter, erfuhren wir viel über die schnell florierende Wirtschaft in Südkorea. Nach dem Koreakrieg 1953 ging alles nach dem Motto „Balli, Balli!“, zu deutsch „schnell, schnell!“ und innerhalb kurzer Zeit war eine bedeutende Wirtschaft aufgebaut. Auch wir Deutschen spielten dabei eine große Rolle, denn als erster Kreditgeber trauten nur wir den Südkoreanern eine konstruktive Zukunft zu. Dafür sind sie uns heute noch sehr dankbar und sind mit uns sehr freundschaftlich verbunden. Das „Balli, Balli“ Motto ist noch heute ein riesen Vorteil Koreas, denn Projekte werden schnell, ohne wenn und aber ausgeführt. Bei uns dauern ebensolche Vorgänge durch das Mitspracherecht von allen anderen Mitarbeitern viel länger. Man kann fast sagen, dass uns Europäern die Demokratie manchmal zum Verhängnis wird. Herr Dr. Baas gab uns auch noch mit auf den Weg, nach unserer Rückkehr aus Korea in unserem Umfeld für Südkorea zu werben und über das fantastische Land zu erzählen, was wir natürlich mit viel Freude machen werden!

Wenn ich nun rückblickend mir diese acht Tage in Seoul durch den Kopf gehen lasse, darf ich mit Begeisterung feststellen, dass wir eine einmalige Gelegenheit hatten. Wir haben, insbesondere durch die hochkarätigen Treffen mit Personen aus Politik und Wirtschaft, unwahrscheinlich viel über Land, Leute, Geschichte und vor allem Tradition gelernt. In einem Land, in dem dieselbe Situation herrscht wie bei uns vor 20 Jahren, gibt es eine Gesellschaft, welche mit Glanzleistungen und einem sehr intensiven patriotischen Hintergedanken versucht, ihre Wirtschaft weltweit auszubauen. Wenn man sich überlegt, dass ein Land mit der Fläche von Baden-Württemberg und Bayern ein Bruttoinlandsprodukt von mehr als 1.200 Mrd. USD hat, dann spricht das schon sehr für eine aufstrebende Bevölkerung. In vielerlei Hinsicht können wir Deutsche sehr viel von den Koreanern lernen aber futuristisch betrachtet sollte meine Generation zusehen, mit solch zielstrebigen Mitmenschen zusammen zu arbeiten und sich gemeinsam für eine bessere Welt zu engagieren.

Ich möchte mich zum Schluss bei den vielen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft bedanken, welche es uns ermöglichten, diese tollen Eindrücke zu sammeln. Aber auch unseren Gasteltern und besonders Familie Wöhler haben ein großes Dankeschön verdient. Ohne sie wäre diese Reise nie zustande gekommen.

 
Xue Lin: Präsentation Jugendbotschafter 2009 Drucken E-Mail

Hier können Sie die Präsentation der Jugendbotschafterin Xue Lin herunterladen.

 
Unterstützung des Jugendboschafterprojekts 2009 Drucken E-Mail

Vielen Dank für die Unterstützung:

 

 

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