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Projekt 5: Jugendbotschafter 2010
08.10.2010: Der große Traum hinter dem Lächeln - Stuttgarter Nachrichten Drucken E-Mail

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Der große Traum hinter dem Lächeln

 


Profile: Maximilian Lehner wird als Jugendbotschafter zum Bewunderer des temporeichen Südkorea

Seit 2007 schickt der in Stuttgart gegründete Asia Circle jedes Jahr fünf Jugendliche aus Deutschland nach Südkorea. Sie sollen dort ihre eigene Kultur repräsentieren und gleichzeitig die des Gastgeberlandes besser verstehen lernen. Maximilian Lehner hat als Jugendbotschafter das asiatische Land bereist.



„Die Südkoreaner sehnen sich nach der Wiedervereinigung“  Maximilian Lehner Jugendbotschafter
Von Jürgen Bock

STUTTGART. Dalli, dalli, heißt es in Deutschland, wenn es schnell gehen muss. In Südkorea gibt es einen verblüffend ähnlichen Begriff. Balli balli lautet dort der Ausruf, der zum Motto eines ganzen Landes geworden ist. „Das gilt bei der Suppe wie bei der Wirtschaftsentwicklung“, sagt Maximilian Lehner und lächelt. „Dort geht alles zack, zack, alles wird sofort erledigt. Autobahnen werden nachts aufgerissen, und am nächsten Morgen ist die Baustelle weg.“

Noch immer gerät der 17-Jährige ins Schwärmen, wenn er über die Unterschiede zwischen Deutschland und Südostasien spricht. „Irre“ ist das Lieblingswort Lehners, wenn er von Südkorea erzählt und zahlreiche Fotos zeigt, die er gemacht hat. Vor gut einem Jahr war der Gymnasiast der Merz-Schule zum ersten Mal dort – als Jugendbotschafter. Seit 2007 schickt der in Stuttgart gegründete Asia Circle, eine Organisation, die sich dem interkulturellen Austausch verschrieben hat, jedes Jahr fünf Jugendliche aus Deutschland nach Südkorea. Sie sollen dort ihre eigene Kultur repräsentieren und gleichzeitig die des Gastgeberlandes besser verstehen lernen.

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18.09.2010: Zehn Tage Jugendbotschafter in Südkorea - BERGSTRÄSSER ANZEIGER Drucken E-Mail

Völkerverständigung: Goethe-Schulsprecher Laurien Simon Wüst lernte viele verschiedene Facetten des asiatischen Landes kennen

 

Zehn Tage Jugendbotschafter in Südkorea

 

Bild: OH

 

BENSHEIM. Eine fremde Kultur entdecken, mit Führungskräften aus Wirtschaft und Politik diskutieren und den Alltag der Menschen miterleben – dieser Traum ging Ende August für vier deutsche Jugendliche in Südkorea in Erfüllung. Als Jugendbotschafter 2010 waren sie vom Verein Asia Circle unter zahlreichen Bewerbern ausgewählt worden.

Seit 2007 schickt der von der Deutsch-Koreanerin Mi-Kyoung Wöhler gegründete Verein junge Menschen als Botschafter nach Seoul in Südkorea. Die Förderung von Völkerverständigung, Toleranz und interkultureller Kompetenz sind wichtige Ziele, die der Verein mit diesem und vielen weiteren Projekten verfolgt.

Für den Aufenthalt in Südkorea hatte sich in diesem Jahr auch der Bensheimer Laurien Simon Wüst, Schulsprecher des Goethe-Gymnasiums, in den drei Runden eines anspruchsvollen Auswahlverfahrens qualifiziert. Schon auf dem Flug konnten die vier deutschen Jugendlichen die asiatische Gastfreundschaft genießen: „Schuhe aus und Pantoffeln an“ hieß es im Flugzeug.



Elf Stunden im Flugzeug

Es sollen sich eben alle wie zu Hause fühlen. Eine Erfahrung, die sich wie ein roter Faden durch die zehn Tage zog. Überall begegneten die Menschen den vier Jugendbotschaftern mit Freundlichkeit und Wertschätzung. Und Begegnungen gab es zahlreiche, von der Inhaberin eines milliardenschweren Weltkonzerns über einen General des Verteidigungsministeriums, Diplomaten, Führungskräften deutscher und koreanischer Unternehmen bis hin zu den koreanischen Gastfamilien.

Nach mehr als elf Stunden Flug wartete gleich der erste Programmpunkt auf die Gäste: die Demilitarized Zone (DMZ), die die koreanische Halbinsel in Nord- und Südkorea aufteilt. Diese durch die politische Konfliktlage in der Zeit des Kalten Krieges zwischen Ost und West entstandene Trennung rief bei den Jugendlichen unweigerlich die Parallelität zur deutschen Geschichte wach.

Auch bei den anderen Begegnungen war die Teilung Koreas immer wieder ein wichtiges Gesprächsthema. Etwa beim Besuch des Verteidigungsministeriums, bei General Major Dr. Yoo Jeh-Seung, der den deutschen Gästen einen Einblick in die militärische Dimension der Teilung gab.

Doch nicht nur das Erlebnis der Teilung verbindet Deutschland und Korea, auch wirtschaftlich lassen sich viele Gemeinsamkeiten entdecken. Besuche bei Mercedes Benz, der deutsch-koreanischen Industrie- und Handelskammer sowie bei Führungskräften koreanischer Unternehmen gaben Einblick in eine dynamische Wirtschaftsentwicklung, die durch ein gewaltiges Wachstum in den letzten Jahrzehnten gekennzeichnet ist.

Dass Deutschland in Korea ein hohes Ansehen genießt, liegt nicht nur am deutschen Wirtschaftswunder, den beide Länder verbindenden Fleiß der Menschen oder der Qualität deutscher Produkte, es ist auch die Folge der deutschen Außen- und Handelspolitik. So waren es die Deutschen, die als erstes Land den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Südkorea unterstützten.

 

Mode und Lifestyle

Heute steht Südkorea auch für Wachstum in Sachen Mode und Lifestyle. Davon konnten sich die Jugendbotschafter bei einem Treffen mit der Geschäftsführerin der Modemarke MCM (Moderne Creation Munich), Chairwoman Kim Sung- Ju, überzeugen. Kurz vor der Insolvenz stehend, hat sich das Unternehmen seit der Übernahme 2005 durch Kim Sung-Ju zu einer der erfolgreichsten Marken der letzten Jahre entwickelt.

Doch Südkorea hat neben Wirtschaftswachstum noch sehr viel mehr zu bieten. Beispielsweise in Sachen Kultur und Geschichte. So standen der Changdeokgung Palace mit seiner beeindruckenden Asymmetrie ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Yogye-Sa Tempels, dem größten buddhistischen Tempel in Seoul.

 

Kulturelle Höhepunkte

Kulturelle Höhepunkte bot auch das Abendprogramm mit klassischen Konzerten, traditionellem Theater und Kleinkunst. Bei einem Treffen mit dem koreanischen Tourismus verband erfuhren die Jugendbotschafter, dass auch hier noch ein großes Potenzial schlummert. Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kultur im Schnelldurchlauf, aber mit einer Intensität, die die Anstrengungen eines 14-Stunden-Tages schnell vergessen ließen. Als die vier Jugendbotschafter nach zehn Tagen die Rückreise antraten, hatten sich ihre Erwartungen mehr als erfüllt und von den gesammelten Eindrücken werden sie noch lange zehren.

Und ihr erster Besuch in Südkorea war sicher auch nicht der letzte, denn Angebote für ein Praktikum konnten alle vier mit nach Deutschland nehmen.   zg

 

 


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08.10.2010: Grenzerfahrung in Seoul - Esslinger Zeitung Online Drucken E-Mail

 

Grenzerfahrung in Seoul

 

OSTFILDERN: Schülerin des Heinrich-Heine-Gymnasiums reiste als Jugendbotschafterin nach Südkorea

 

 

Natascha Ulrich mit einem Foto des südkoreanischen Parlaments in Seoul und einer Medaille des Verteidigungsministeriums. Foto: Bulgrin

 

 

Von Sabrina Erben

 

Das Grenzhaus ist grau und mit bewaffneten Soldaten besetzt. Natascha Ulrich beschreibt dies als eines der eindrucksvollsten Erlebnisse ihrer zehntägigen Reise nach Südkorea. Die demilitarisierte Zone teilt die koreanische Halbinsel in die Republik Südkorea und die kommunistische Volksrepublik Nordkorea. Die 17-jährige Schülerin aus Ostfildern reiste im Rahmen des Programms Asia Circle als Jugendbotschafterin mit drei anderen Jugendlichen nach Seoul, der Hauptstadt Südkoreas. „Asien hat mich schon immer fasziniert“, sagt Ulrich. Die Jugendbotschafter sollen das Land kennenlernen, Kontakte aufbauen und ihre Eindrücke weitergeben. Nach mehreren Bewerbungsgesprächen bekam Natascha Ulrich die Zusage. „Ich habe mich riesig gefreut“, erzählt die Schülerin.Die Jugendbotschafter trafen in Südkorea den Verteidigungsminister und zahlreiche koreanische Unternehmer. „Sung-Joo Kim, die koreanische Firmenchefin vom Lederwarenhersteller MCM, bot uns sogar ein Praktikum in Südkorea an.“ Ulrich hörte von allen Seiten nur positives über Deutschland, vor allem die deutsche Wiedervereinigung sei ein wichtiges Thema. „Die Älteren sprechen hier oft von einem vereinten Korea“, erzählt Ulrich. Die Jüngeren besitzen dagegen keine Verbindung mehr zu ihrem Nachbarland. Die ideologischen Unterschiede sind zu groß.Die Jugendbotschafter wohnten bei deutschen Gastfamilien in Seoul, eine Nacht verbrachte Ulrich bei einer koreanischen Familie. „Die Schüler sind alle sehr diszipliniert und lernen enorm viel. Einige haben nach der Schule noch Unterricht bis spätabends.“Die Reise war beeindruckend für die Schülerin aus Ostfildern. Nach ihrem Abitur nächstes Jahr möchte sie wieder ins Ausland.

 

 


 

Artikel vom 08.10.2010 © Eßlinger Zeitung

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18.09.2010: Unendliche Weiten - Redaktion Scenario - Recklinghäuser Zeitung Drucken E-Mail

Nein, es geht nicht um eine bekannte Science-Fiction-Serie! Leonie (17) war in der Mongolei / Neben der fantastischen Landschaft ist vor allem die Gastfreundschaft hängen geblieben

Unendliche Weiten - Foto: DPA - Recklinghäuser Zeitung

VON LEONIE (17, RECKLINGHAUSEN) Ratet mal, wo ich diese Sommerferien war. Nein, wirklich, ratet mal. Gut, jetzt mal ganz ehrlich: Wie viele von euch haben gerade Innerlich „Mongolei" geschrien? Wahrscheinlich seid ihr in der Unterzahl. Das liegt daran, dass nur wenige Menschen als Touristen in dieses wunderschöne Land fahren. Die Mongolei, das ist ein Synonym für ganz weit weg, für ein exotisches Land, über das man gar nicht so wirklich Bescheid weiß.


Fühlt euch nicht schlecht, vor April ging es mir auch nicht anders. Da assoziierte ich, wie wahrscheinlich die meisten anderen auch, mit der Mongolei nur Dschingis Khan, Nomaden und Rückständigkeit. Das war bevor ich im Internet den Asia Circle entdeckte, eine Non-Profit Organisation, die ihre Aufgabe unter anderem darin sieht, Jugendlichen die asiatischen Kulturen näher zu bringen. Aus diesem Grund organisiert der Asia Circle jedes Jahr eine Jugendbotschafterreise nach Südkorea, und seit diesem Jahr, auch in die Mongolei. Aber was genau habe ich denn jetzt da gemacht?

Nun, ziemlich viel. Ich bin auf einem Pferd durch die weite Steppe geprescht, mit der Transmongolischen Eisenbahn gefahren, habe Scheine im Wert von 170000 (Tögrög) in der Hand gehalten, Süüteltsei (Gesalzener Milchtee... mhm... viel besser als Airag, gegorene Stutenmilch) getrunken, habe mich mit dein Ex-Ministerpräsidenten Amarjargal über Fußball unterhalten und auf dem Land Kühe gemolken und in einer Jurte geschlafen.

 

Angefangen hat alles in Ulaanbataar

Aber fangen wir mal von vorne an. Angefangen hat das Ganze für Veronika, die andere Jugendbotschafterin, und mich in Ulaanbaatar, der Hauptstadt, wo wir bei einer Gastfamilie, deren Mitglieder übrigens alle - nach Studienjahren der Eltern in der ehemaligen DDR - perfekt Deutsch sprachen (was sehr praktisch war, denn ich spreche leider kein Mongolisch!) untergebracht waren, und die Stadt erkundeten, besuchten das Gandan-Kloster, das größte und wichtigste Kloster der Mongolei, das sowjetische Ehrendenkmal für die gefallenen Soldaten, das den früheren Einfluss der Sowjetunion auf die Mongolei zeigt, den Suukhbaatar-Platz, der das Zentrum der Stadt markiert, und das Nationalmuseum. Bei Letzterem machte sich dann unser Jettag bemerkbar, denn die Mongolei ist zeitlich sechs Stunden im Vorsprung gegenüber Deutschland.

Zurück bei der Gastfamilie gab es Abendessen. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich mich hiervor am Meisten gefürchtet hatte. Ich habe nämlich ein kleines, oder eher ein bisschen größeres Problem mit Fleisch. Um es anders auszudrücken: Ich bin einge-schworene Vegetarierin. Und in der Mongolei isst man zum großen Teil - genau: Fleisch. Aber ich hatte Glück. Meine Gastoma und die kleine Tochter unserer mongolischen Begleiterin waren beide Vegetarierinnen. So konnte ich guten Gewissens die köstlichen Huushur, gebratene Teigtaschen, verschlingen.

Unsere Reise führte uns dann mit der Transmongolischen Eisenbahn in die Weiten der mongolischen Steppe. Im Nomadencamp lernten wir den Alltag der Landbewohner kennen. Der spielt sich zum größten Teil hoch zu Ross ab. Ich habe zwar früher voltigiert, aber mit dem Reiten habe ich doch eher schlechte Erfahrungen gemacht. Ich war also bis dato niemand, der dem Sprichwort: „auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück der Erde" in unbedingt zugestimmt hätte. Aber kaum saß ich fünf Minuten oben und trabte durch einen Fluss dem Sonnenuntergang entgegen, da waten alle meine Vorbehalte vergessen. Reiten ist wundeschön. Zumindest in der Mongolei. Man reitet einfach durch die Steppe, durch Felder und Flüsse und über Hügel und nichts und niemand hält einen auf. Man ist einfach vollkommen frei.

Nicht ganz so gut wie das Reiten glückte mir das Melken der Kühe, Ich bin dafür ehrlich gesagt vollkommen untalentiert (vielleicht auch einfach durch und durch ein Ruhrpottkind?).

Nachts schliefen wir in einer Jurte, die Veronika und ich uns mit einem Haufen Käfer, Spinnen und Fröschen teilten. Das war gar nicht einmal so ein großes Problem für uns, denn die Viecher waren sehr nett. Aber als verwöhnte Europäerinnen fanden wir die gesamte Toiletten- und Hygienesituation viel schlimmer. Mit den Worten „Hier ist ja genug Platz" wurde uns nämlich einfach eine Toilettenrolle in die Hand gedrückt. Wir sahen uns zweifelnd um. Genug Platz gab es sicher, aber Bäume oder Büsche oder irgendetwas anderes über zehn cm Höhe um sich dahinter zu verstecken gab es nicht. Auch duschen konnten wir nicht, aber dieses Problem lösten wir ganz einfach: wir gingen im Fluss baden.

Wir waren ehrlich gesagt ziemlich traurig, als wir das Camp wieder verlassen mussten, denn die Leute waren echt supernett und extrem gastfreundlich.

Aber auch auf unseren nächsten Programmpunkt freuten wir uns sehr: Uns mit dem Generalsekretär der demokratischen Partei sowie anderen hochkarätigen Parteimitgliedern, sowie mit dem Ex-Ministerpräsidenten Amarjargal treffen. Wir schrieben also eifrig eine Liste mit Fragen, mit denen wir die Politiker löchern wollten. Ziemlich nervös stapften wir in feine Klamotten gezwängt am nächsten Morgen in das Parteigebäude. Aber schon nach ein paar Minuten war die Nervosität komplett verflogen und wir fragten munter drauf los. Unsere Themen waren sehr vielfältig, wir sprachen zum Beispiel über die Bildungssituation, wirtschaftliche Entwicklung und die Situation der Nomaden, die immerhin einen gar nicht so kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen und die Politiker nahmen sich viel Zeit dafür, unsere Fragen zu beantworten.

 

Leonie und Veronik auf einem PS. Sieht ein wenig so aus, als hätte das Pferdchen einen Platten. ADAC rufen? Veterinär? Oder doch abends lecker Sauerbraten? ;) - Foto: Privat

 

Der heiligste Ort der Mongolei

Das Gespräch mit Herrn Amarjargal, welches wir im Anschluss führten, verlief sogar in einer noch viel lockereren Atmosphäre. Wir unterhielten uns mit ihm hauptsächlich über Fußball, und er erzählte uns einige Anekdoten aus seinem politischen Leben. Danach bekamen wir noch eine Führung durch das Parlament und durften sogar den heiligsten Ort der Mongolei, den Standartensaal, betreten.

Wir durften sogar Fotos machen! Froh, aus den feinen Klamotten wieder herauszukommen stiegen wir schließlich ins Auto und fuhren weiter, zum Kinderferiendorf „Nairamdal", was auf Mongolisch Freundschaft bedeutet. Hier trafen wir Jugendliche in unserem Alter, die von der Hektik Ulaanbaatars hier Urlaub machen. Spätestens an dieser Stelle wäre es an der Zeit, jegliche Vorurteile gegenüber der Mongolei über Bord zu werfen, denn die jugendlichen waren wirklich genau so wie wir. Sie hörten die gleiche Musik, besaßen die gleichen Handys, trugen dieselben Klamotten und waren auch im Umgang miteinander so, wie wir es sind (zumindest soweit Veronika und ich das so ganz ohne mongolische Sprachkenntnisse sagen konnten). Abends konnten wir dann bei der Disko ordentlich abtanzen und hatten viel Spaß.

Tja, und dann war auch schon der letzte Tag da. Dieser führte uns in ein mongolisches Einkaufszentrum zum Souvenirshopping und Einkaufen für den Flug. Im Supermarkt mussten wir zu unserer großen Verwunderung feststellen, dass über die Hälfte aller Produkte ausländisch waten, darunter auch ein sehr großer deutscher Teil. Wirklich, man hätte Problemlos einen Großeinkauf nur mit deutschen Produkten machen können, vom Käse bis zu den Cornflakes. Aber da wir das ja alles auch zu Hause haben, nahmen wir nur eine Packung Nimm 2 mit und dazu noch die typisch mongolischen Souvenirs: Kaschmirschal für Mutti, Filzpantoffeln für Papa und ein Stofffedermäppchen für die kleine Schwester.

Bei der Gastfamilie gab es noch einmal leckere mongolische Teigtaschen, dieses Mal allerdings gedünstete. Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen, von den Leuten, der Stadt und diesem wunderbaren Land.

Ich habe nicht nur mitgenommen, dass die Phrase „Bi makh id deggui" (Ich esse kein Fleisch) einem Vegetarier in der Mongolei wirklich das Leben rettet, sondern auch viel über die Kultur, Politik und Geschichte des Landes erfahren, bin mit Menschen vieler verschiedener sozialer Gruppen ins Gespräch gekommen und habe die zwei Seiten des Landes besser kennen gelernt: die weite, wunderschöne unberührte mongolische Steppe mit den Nomaden, die ihre Freiheit über alles lieben und sich ein Leben in der Stadt gar nicht vorstellen können, und die wuselige, chaotische Hauptstadt, ein Zeichen für den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes.

Jetzt bin ich schon eifrig dabei mein Taschengeld aufzubessern. Wenn ich Glück habe, dann reicht es für einen Flug zurück, in das Land Dschingis Khans im nächsten Sommer. Bayartay!

 

 


 

Original Artikel als PDF (ca. 300 kB) erschienen am 18.09.2010 in der Recklinghäuser Zeitung.

 

 

 
Jugendbotschafterreise 2010 Südkorea, ein Erfahrungsbericht der Gastgeberseite von Jungu Myung Drucken E-Mail

Gastgeber im Jugendbotschafterprogram 2010 - Jungu Myung

Jungu Myung (1993.05.10) 2nd year in Hanyoung Foreign Language High School

 

German-Korean student's exchange opportunities have been rare until recently, and I was a few selected students qualified to participate in the German Korean home stay program directed by the Asia-Circle. Although I had previous experience in home stay programs, having participated in the Korean-American home stay program, this particular home stay program was the most fruitful and worthwhile.

Firstly, this program helped me to understand German educational systems better. I had lot of chances to discuss about school lives of Germany with the German students, and we compared our school curriculum with one another. From these open discussions, I realized that Germany had not as intense, but just as well organized educational system as Korea. However, I came to realize that there was a major difference in the major things that each country valued the highest in their education curriculum. In Korea, most students of my age group, who's currently under high school education, focus their academic goal on receiving high scores on the entrance exams of universities. In other words, most students consider university as the final stop of their academic career. Therefore, the high school education is the most toughest and challenging term for most of Korean students. On the other hand, the German student's view toward education was very different. They saw university as the start of their academic career, different from Korean students, and therefore, middle school and high school years for German students were not as tough as that of Korean's. However, even though the high school educational curriculum might not be as challenging as that of Korean's, the university demanded much intense and higher standard of educational to German students. One of the home stay German students mentioned that it is a more challenge for them to get a university diploma, than actually getting a high score on Abitur(German University Administer Test). As a whole, I realized that the values of German and Korean on educational curriculum were somewhat different and unique.

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Jugendbotschafterreise 2010 Südkorea, ein Erfahrungsbericht der Gastgeberseite von Yonsoo Lee Drucken E-Mail

Yonsoo Lee - Gastgeberin beim Jugendbotschafterprogram 2010Yonsoo Lee (19/11/1993) 2nd grade in Hanyoung Foreign Language High School

 

I’ve always been interested in international programs where I get to meet new people and interact. I also love learning new languages and that’s how I came to learn German. I started learning German in the time I went to school in the U.S.A. and was quite enthusiastic about the language. Although I learned German, I was never provided with the realistic chance that I could use German in. Then I accepted the wonderful opportunity given by the Asia circle and through this program, I earned valuable experiences with the German students and also developed my understanding of Germany.

I’m in the German department in my school and everyone in the same department was excited when they heard that German students were going to visit our school. I was among them and fortunately I had been picked as one of the home-stay students. The German department had seen Japanese exchange students coming and going every year and we were very jealous of that program. We sometimes even wondered “ What would happen if a German student came to our school?”. We thought it was quite impossible since Germany was a very far away country unlike Japan. However, that was a misconception. On the week we started the 2nd semester, the German students came. I saw them for the first time when we were allotted the time to discuss with them. The discussion started out with Korea’s politics and economic situations, but soon we all talked about more familiar issues such as school life. Though I had prepared and taken Zertifikat Deutsch, it was a bit hard to understand what the German students were saying since the speed was very fast. That wasn’t a big barrier in our communication for everyone could mix up both English and German.

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Jugendbotschafterreise 2010 Südkorea, ein Erfahrungsbericht der Gastgeberseite von Tae Hyung, Kim Drucken E-Mail

Tae Hyung, Kim - Gastgeber im Jugendbotschafterprogram 2010Tae Hyung, Kim (1993) 2nd year in Hanyoung Foreign Language Highshcool

 

When I was first recommended hosting german students, I was so surprised and excited. I looked forward to getting together with german friends and hanging around with them. It is such a rare opportunity for us to meet german people of my age in Korea that I became excited and also nervous on the other hand. As I had a experience that I hung out with american boys a few weeks ago, I was curious about how different the Germans would be from the Americans.

Firstly, I met the German guys at the school. They visited our school to see how korean high schools are run and how hard korean students study. When my friends and I saw the German students first, we were very shocked because they were much taller than we had expected and looked like adults. Anyhow, my classmates and I had some time to have a short meeting and an interview. They asked about the separated situation of Korea, korean culture, school system, korean original things and so on. We informed them of total things of Korea. We also talked about economics and politics about Korea and Germany. They seemed very smart in the point that they showed deep interests and knowledge in economic and political matters of other countries that are closely connected with their own country. After that meeting, five members of German and the five of my friends visited the company called Invest Korea. Invest Korea is a firm that makes foreign companies to easily get into korean industry by helping them know about korean economic situation and system quickly. We met the head of the company and attended the presentation he made. The theme was concerned with the characteristics and the history of korean economy's development and the anticipation of korean economy in the future. His presentation was so impressive. He used a greatly unique figure of speech, saying that the vital motivation of development of Korea were the tear, blood, sweat of our ancestors. Without their excruciating effort, Korea would not have been a sort of big economic power like this, ranking high not only in the exporting figure but also in the overall economic scale. After that, we asked some questions such as how to expand the trade between Germany and Korea, how to get into an internship program of Invest Korea. The experience at Invest Korea was very helpful for us to understand the korean economic conditions and the status in the world.

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Jugendbotschafterreise 2010 Südkorea, ein Erfahrungsbericht der Gastgeberseite von Joon Hyuk Paik Drucken E-Mail

Gastgeber Joon Hyuk Paik im Aisia-Circle Jugendbotschafterprogram 2010Joon Hyuk Paik (1993), 2nd year in Hanyoung Foreign Language High School

 

Although I am currently studying German in High School I rarely had chance to meet people from Germany except for Mr. Shultz, my German teacher. At the end of the summer 2010 I met one of the German youth ambassadors who visited Korea sponsored by Asia Circle. My guest was Maximilian Brückner who is a gifted student in several foreign languages and has a great interest in Korea. After I figured out that I was picked for one of the representatives of Korean youth and I need to give them good impressions about Korea because they are looking forward to having a new experiences and getting to know about Korea, I felt a strong sense of responsibility.

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Jugendbotschafterreise 2010 Südkorea, ein Erfahrungsbericht der Gastgeberseite von Narum Ha Drucken E-Mail

Jugendbotschafter des Asia-Circle 2010 Narum-HaNarum Ha (1992.12.21), 11. Klasse an der Hanyoung Oberschule für Fremdsprachen

 

Ein ganz besonderes Treffen

 

Der Asia-Circle wählte auch dieses Jahr 4 Jugendbotschafter, die nach Korea kamen. Der Asia-Circle ist ein Verein, der im Jahr 2003 für Kulturaustausch und Völkerverständigung gegründet wurde. Dieses Mal wurden von 50 Schülern, die Südkorea wirtschaftlich, politisch und kulturell kennenlernen wollten, die besten 4 gewählt und wir hatten die Ehre mit den Jugendbotschafter ein paar Tage zusammen zu sein und sie durch Korea zu führen. Die hatten eine Woche Zeit Korea zu besichtigen und damit ein ganz straffes Programm. Angekommen sind sie am 21. August. Nachdem sie angekommen waren, besichtigten sie die DMZ. Sie fanden es sehr interesannt, denn Korea ist eines der letzten Länder, das noch geteilt ist. Sie besuchten dann den Jogyesa Tempel, die Insadong Straße, den Gwanghamun Platz, den Namsan Tower, Cheonggyecheon Fluss und das Kriegsmuseum. Man kann also sagen, dass sie eine Menge von wichtigen Orten in Korea besichtigt haben. Zwischendurch trafen sie Persönlichkeiten, zum Beispiel den Filialenleiter von Mercedes-Benz, die Chairwoman der MCM Lederwaren, den deutschen Vizebotschafter und den EU-Botschafter Brian McDonald.

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Jugendbotschafter Mongolei 2010 Drucken E-Mail


Veronika Thalhammer

Veronika ist 17 Jahre und besucht die 11. Klasse des Gymnasiums Carolinum in Ansbach.


Veronika ist am 1. September 1992 geboren und besucht derzeit die 11. Klasse des Gymnasium Carolinum in Ansbach. Sie spricht Englisch und Portugiesisch. In ihrer Freizeit musiziert sie viel, sie spielt Klavier, Gitarre und Klarinette und ist in ihrem Schulorchester aktiv. Außerdem tanzt sie gern. In ihren Ferien bereist sie gern fremde Länder, da sie sich sehr für andere Kulturen interessiert.
Sie freut sich auf die Zeit in der Mongolei besonders deshalb, weil sie sich dort ein Bild von der Lebensweise der Nomaden sowie von der Stadtbevölkerung und von der wirtschaftlichen Lage des Landes machen kann. Zudem gefällt ihr auch, dass man neue Menschen kennenlernt und gleichzeitig sein eigenes Land repräsentiert. Die Erfahrungen, die sie in der Mongolei macht, möchte sie gerne an andere Menschen weitergeben

 

 


Leonie Schulz


17 Jahre, Hittorf-Gymnasium Recklinghausen

Leonie Schulz wurde am 20.02.1993 in Castrop-Rauxel geboren und besucht zurzeit die 12. Klasse des Hittorf-Gymnasiums in Recklinghausen. Sie spricht Englisch und Französisch. In ihrer Freizeit ist sie ein aktives Mitglied in einem Jugendzirkus, spielt Querflöte, liest gerne und schreibt Artikel für die Jugendseite der Lokalzeitung. Außerdem ist Leonie Mitglied bei amnesty international und in der Schülermitvertretung ihrer Schule.

Leonie interessiert sich schon lange für die Lebensweise und Kultur anderer Völker. Besonders freut sie sich auf die Begegnung mit den mongolischen Nomaden. Da ihr bewusst ist, wie wichtig Völkerverständigung in unserer global vernetzten Welt ist, liegt ihr auch viel daran, als Botschafterin den Menschen in der Mongolei die deutsche Kultur näher zu bringen.


 
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laurien_simon_wuestLaurien Simon Wüst

 

Laurien Simon wird im Sommer 17 Jahre und besucht eine bilinguale Klasse der 10. Jahrgangstufe des Goethe-Gymnasiums in Bensheim bei Frankfurt. Er spricht Englisch und Französisch. Wichtig sind ihm soziales Engagement und der Einsatz für Bildungsgerechtigkeit. Für eines seiner Projekte wurde er 2009 bei einem Wettbewerb der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Als Schulsprecher hat er im Schuljahr 2009/10 eine 80 Veranstaltungen umfassende Projektreihe rund um die Themen Zivilcourage und Toleranz initiiert. Die Kooperation mit außerschulischen Partnern und die Zusammenarbeit mit Unternehmen sind weitere Schwerpunkte seines Engagements.

 

An Südkorea interessiert ihn die Parallelität zu Deutschland als ein geteiltes Land. Er will mehr darüber erfahren, wie die Menschen die Teilung in ihrem Alltag erleben. Ein weiteres wichtiges Thema ist für ihn das Bildungssystem. Er möchte der Frage nachgehen, ob wir von dem PISA-Sieger Südkorea etwas lernen können. Gleichzeitig will er auch seine eigenen Erfahrungen einbringen und darüber mit Jugendlichen in Südkorea ins Gespräch kommen.

 

 

 

maximilian_bruecknerMaximilian Brückner

 

Maximilian, geboren am 12. Oktober 1993, besucht seit 2004 das Landesgymnasium für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd, wo er nächstes Jahr sein Abitur machen wird. Er spricht Englisch, Spanisch und Französisch. Er treibt gerne Sport, spielt Tennis und Schlagzeug.

 

Besonders interessieren ihn die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen Südkoreas mit Deutschland und die außerordentliche Geschichte des Landes. Da ihm die Kultur und die Mentalität Südkoreas noch gänzlich fremd sind, freut er sich auf neue Eindrücke und Erfahrungen.

 

Als deutscher Jugendbotschafter freut er sich am meisten auf den repräsentativen Austausch und auf Begegnungen mit den Menschen des Landes. Er ist gespannt auf eine ihm noch fremde Kultur und ist gewillt seine Eindrücke weiterzugeben.

 

 

 

Nathascha UlrichNatascha Ulrich

 

Natascha wurde am 6.8.1993 in Stuttgart geboren und besucht derzeit die 12. Klasse des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Ostfildern. Sie spricht neben Englisch auch Französisch und Spanisch. Im letzten Jahr absolvierte sie im Rahmen des CVJM, der evangelischen Kirche, eine Ausbildung zur Jugendmentorin. Diese Fähigkeiten setzt sie nicht nur als Leiterin der Hausaufgabenbetreuung ihrer Schule, sondern auch als Gruppenleiterin des evangelischen Ferienwaldheims um. Außerdem treibt sie viel Sport, backt gerne und liebt es zu Reisen. Mit der Möglichkeit nach Korea zu reisen, um die dortige Kultur und Lebensweise kennenzulernen, geht für Natascha ein Traum in Erfüllung.

 

 

 

 

 

 

thilo_von_gilsaThilo von Gilsa

 

Thilo von Gilsa wurde am 25. September 1992 in Freiburg geboren und besucht die 12. Klasse des Uhland-Gymnasiums in Tübingen. Im Jahre 2008/2009 lebte er als Rotary Austauschschüler ein Jahr in Vadodara, Indien. Er spricht Englisch, Spanisch und ein wenig Gujarati. Er ist Fußballschiedsrichter und leitet die Fußball-AG an seiner Schule. Als Mitglied von Rotex organisiert er für Austauschschüler in Deutschland Veranstaltungen sowie Reisen.

 

Interessiert an anderen Kulturen hat Thilo mehrfach am Schüleraustausch in verschiedene Länder teilgenommen. Die Chance als Jugendbotschafter dieses Land und somit das immer wichtiger werdende Asien besser kennen zu lernen, reizt ihn sehr. Deutschland zu repräsentieren, neue Eindrücke und Erfahrungen zu erleben und zum interkulturellen Verständnis beizutragen, sieht er als Ziele des Projekts an. Er beschäftigt sich besonders mit der Spaltung Koreas und dem damit verbundenen Konflikt.

 

 

 
29.07.–5.08.2010: Jugendbotschafter 2010 für die Mongolei gesucht Drucken E-Mail

Jugendbotschafter 2010 für die Mongolei gesucht

Entdecke die Welt Asiens und repräsentiere Dein Heimatland

Studienreise vom 29.7. – 5.8.2010 für Jugendliche im Alter von 15-17 Jahren


Eine „kleine Idee“ geht auf  weite Reise


Das 2007 von der Präsidentin des Asia Circle, Mi-Kyoung Wöhler, initiierte Projekt zum internationalen Jugendaustausch soll Jugendlichen interkulturelle Themen, Toleranz und Völkerverständigung näher bringen: „Wir leben in einer globalen Welt, in der Entfernungen keine Rolle mehr spielen. Das Kennenlernen und der Umgang mit fremden Kulturen gewinnt immer mehr an Bedeutung“, so Mi-Kyoung Wöhler, die seit 2007 wieder mit ihrer Familie in Seoul, Südkorea, lebt. Aus einer kleinen Idee wurde seitdem ein einzigartiges Programm für Jugendliche. Erstmalig wird in 2010 das Programm auf die Mongolei erweitert.

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20.08.-30.08.2010: Jugendbotschafter 2010 für Südkorea gesucht Drucken E-Mail

Jugendbotschafter 2010 für Südkorea gesucht

Entdecke die Welt Asiens und repräsentiere Dein Heimatland

Studienreise vom 20. - 30. 8. 2010 für Jugendliche im Alter von 15-17 Jahren

Eine „kleine Idee“ geht auf  weite Reise

Das 2007 von der Präsidentin des Asia Circle, Mi-Kyoung Wöhler, initiierte Projekt zum internationalen Jugendaustausch soll Jugendlichen interkulturelle Themen, Toleranz und Völkerverständigung näher bringen: „Wir leben in einer globalen Welt, in der Entfernungen keine Rolle mehr spielen. Das Kennenlernen und der Umgang mit fremden Kulturen gewinnt immer mehr an Bedeutung“, so Mi-Kyoung Wöhler, die seit 2007 wieder mit ihrer Familie in Seoul, Südkorea, lebt. Aus einer kleinen Idee wurde seitdem ein einzigartiges Programm für Jugendliche.

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