Projekte

  • Jugendbotschafter 2011
  • Praktikant in Seoul, 2010
  • Jugendbotschafter 2010
  • Jugendbotschafter 2009
  • Jugendbotschafter 2008
  • Jugendbotschafter 2007
  • Deutsch-Amerikanische Clubs
  • Sonstige Projekte

  • Home
  • Veranstaltungen
  • Bilder
  • Weisheit Asiens
  • Presse
  • Projekte
  • Mitgliedschaft
  • Kontakte

Navigationspfad (Breadcrumb)

Start Jugendbotschafter 2010 Jugendbotschafterreise 2010 Südkorea, ein Erfahrungsbericht der Gastgeberseite von Narum Ha
Jugendbotschafterreise 2010 Südkorea, ein Erfahrungsbericht der Gastgeberseite von Narum Ha Drucken E-Mail

Jugendbotschafter des Asia-Circle 2010 Narum-HaNarum Ha (1992.12.21), 11. Klasse an der Hanyoung Oberschule für Fremdsprachen

 

Ein ganz besonderes Treffen

 

Der Asia-Circle wählte auch dieses Jahr 4 Jugendbotschafter, die nach Korea kamen. Der Asia-Circle ist ein Verein, der im Jahr 2003 für Kulturaustausch und Völkerverständigung gegründet wurde. Dieses Mal wurden von 50 Schülern, die Südkorea wirtschaftlich, politisch und kulturell kennenlernen wollten, die besten 4 gewählt und wir hatten die Ehre mit den Jugendbotschafter ein paar Tage zusammen zu sein und sie durch Korea zu führen. Die hatten eine Woche Zeit Korea zu besichtigen und damit ein ganz straffes Programm. Angekommen sind sie am 21. August. Nachdem sie angekommen waren, besichtigten sie die DMZ. Sie fanden es sehr interesannt, denn Korea ist eines der letzten Länder, das noch geteilt ist. Sie besuchten dann den Jogyesa Tempel, die Insadong Straße, den Gwanghamun Platz, den Namsan Tower, Cheonggyecheon Fluss und das Kriegsmuseum. Man kann also sagen, dass sie eine Menge von wichtigen Orten in Korea besichtigt haben. Zwischendurch trafen sie Persönlichkeiten, zum Beispiel den Filialenleiter von Mercedes-Benz, die Chairwoman der MCM Lederwaren, den deutschen Vizebotschafter und den EU-Botschafter Brian McDonald.

Am 26. August kamen dann die deutschen Jugendbotschafter zu unserer Schule, der Hanyoung Oberschule für Fremdsprachen. Und dort hatten wir unser erstes Treffen. Erstmal hatten sie ein kurzes Gespräch mit den Schülern der deutschen Klasse. Die waren alle sehr aufgeregt und stellten Fragen, die sie vorher vorbereitet hatten. Dann trafen sie uns, also die Schüler, mit denen sie einen Tag Homestay geplant hatten. Wir haben uns vorgestellt und haben in der Kantine Mittag gegessen. Sie sagten, dass das Essen in der koreanischen Schule ganz okay war. Danach sind wir zusammen zu Invest Korea gefahren und haben einen Vortrag über die koreanische Ökonomie gehört. Dort konnten auch wir etwas Neues lernen. Nach dem Vortrag verabschiedeten wir uns. Wir trafen uns am nächsten Tag wieder und an diesem Tag hatten sie dann Freizeit mit uns. Wir fuhren zum Haus, wo sie bis jetzt gelebt hatten, damit sie ihr Gepäck abholen konnten. Eigentlich hatten wir an diesem Tag vor, in das Koex-Zentrum zu gehen. Es ist das größte Einkaufszentrum das im Untergeschoss ist. Wir dachten es wäre ganz cool für die Jugendbotschafter so etwas zu sehen und wir wollten dort auch Essen gehen. Leider war das Wetter zu schlecht und wir mussten zu Hause warten. Am Abend, als das Wetter besser geworden war sind wir dann Bowling spielen gegangen. Nach dem Bowlen trennten wir uns und wir gingen mit unserem Partner nach Hause. Meine Eltern freuten sich sehr über den Besuch. Am nächsten Morgen hatten wir ein großzügiges Frühstück, das meine Mutter vorbereitet hatte. Wir trafen uns mit den anderen in der Schule wieder und machten ein Mini-Fußballspiel. Es hat uns und den Jugendbotschaftern sehr viel Spaß gemacht, denn sie hatten 5 Tage lang nur Besichtigungen gemacht und jetzt konnten sie sich richtig austoben. Zu Mittag hatten wir dann chinesische Nudeln und ich war erstaunt, dass einer auch die scharfen Nudeln essen konnte. Als Andenken wollten sich die Jugendbotschafter die Schuluniform unserer Schule kaufen, deshalb sind wir dann in den Shop für die Schuluniformen gefahren und dort konnten sie sich die auch ganz billig kaufen. Der Verkäufer fand es nämlich toll, dass wir Ausländer mitgebracht hatten. Damit war dann auch die Freizeit zu Ende und wir verabschiedeten uns. Am Wochenende wurden wir dann eingeladen, wo die Jugendbotschafter ihre Präsentationen vorführten. Dort machten wir Fotos und verabschiedeten uns, denn am nächsten Tag war nämlich der Flug nach Deutschland.

Ich bin sicher, es war für die koreanischen Schüler eine wirklich tolle Erfahrung, mal mit deutschen Schülern zusammen zu sein. Und auch für mich war es eine Freude. Es waren nette Schüler und wir haben uns in den 2 Tagen sehr befreundet. Durch diese Erfahrung konnte ich mein Bewusstsein für Verantwortlichkeit wachsen lassen, weil ich der Einzige war, der deutsch konnte und die anderen führen musste. Dieses Programm des Asia-Circle wird es jedes Jahr ein Mal geben und ich möchte es jedem anderen Schüler, der Interesse an Deutschland hat, empfehlen.

< Zurück   Weiter >
 

Powered by Joomla!. Valid XHTML and CSS.